Diese Sportarten helfen gegen Rückenschmerzen

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Es gibt keine Medizin, mit der man Rückenschmerzen so gut vorbeugen und bekämpfen kann, wie mit ausreichender und abwechslungsreicher Bewegung. Doch allein ausgewogene Bewegung während des Arbeitstages reicht nicht ganz aus, um sich bei voller Gesundheit zu halten. Auch nach Feierabend sollte man Sport machen, denn dies hat auch viele positive Effekte für den Rücken.
Nordic Walking

Beim Nordic Walking fordert man den gesamten Körper – von der Rücken- bis zur Bein- und Armmuskulatur. Im Gegensatz zum Joggen werden hier durch den Stockeinsatz die Gelenke geschont. Harmonische Bewegungsabläufe lösen sogar hartnäckige Muskelverspannungen im Schulter- und Nackenbereich.

Schwimmen

Schonendes Krafttraining für den Rücken. Belastet wird die Wirbelsäule kaum, das Herz-Kreislauf-System wird gestärkt, der Stoffwechsel angeregt. Rückenschwimmen und Kraulen sind rückenfreundlich. Vorsicht: Beim Brustschwimmen kann es zu einer Überstreckung des Nackens kommen sowie sich leicht ein Hohlkreuz bilden.

Yoga

Studien zufolge lassen sich Rückenschmerzen durch Yoga erheblich reduzieren, da viele einzelne Yoga-Übungen den gesamten Rumpf kräftigen und die Muskelpartien dehnen. Somit wird die Beweglichkeit der Wirbelsäule trainiert. Ein bedeutender Vorteil von Yoga ist, dass es zur Entspannung beiträgt. Stress sorgt für Verspannungen, die Rückenschmerzen auslösen können. Deshalb ist Yoga gegen Rückenbeschwerden doppelt sinnvoll.

Radfahren

Damit das Radfahren die Wirbelsäule entlastet, sollte man darauf achten, mit geradem Rücken zu radeln und dabei nach vorn gebeugt zu sitzen. Das erreicht man am einfachsten, wenn der Lenker höher eingestellt ist als der Sattel. Das Radfahren kräftigt insbesondere die stabilisierenden Muskeln rund um die Wirbelsäule, zudem trainiert man durch die regelmäßigen Trittbewegungen die Beinmuskulatur, wodurch die Lendenwirbelsäule gestärkt wird.

Klettern

Klettern ist besonders dafür geeignet, um Fehlhaltungen und Muskelverspannungen vorzubeugen beziehungsweise gegen diese anzukämpfen. Beim Klettern kommt es zu einer effektiven Kräftigung der Muskulatur. Die Rumpfmuskulatur und somit der Bereich der Wirbelsäule werden besonders gekräftigt. Zusätzlich wird beim Klettern die Körperwahrnehmung gestärkt und auch die Konzentration trainiert.

Skilanglauf

Langlaufen vereint gesundes Ausdauertraining mit einer Kräftigung der für die Wirbelsäule wichtigen Muskulatur. Wird die Technik richtig erlernt, ist Skilanglauf ein Sport, der das Herz-Kreislaufsystem stärkt und die Bandscheiben entlastet. Nahezu alle Muskelgruppen des Körpers werden gefordert und die tiefen Rückenmuskeln trainiert.

Diese Sportarten können dem Rücken schaden

Generell abgeraten wird von Sportarten, die mit schnellen, wiederholten Überstreckungen der Wirbelsäule und Drehbewegungen des Rumpfes einhergehen. Auch Sportarten, bei denen kurzzeitig große Lasten gehoben werden müssen, sind für die Erhaltung der Rückengesundheit oder bei Rückenschmerzen nicht geeignet. Bei Rückenproblemen sollte man also diese Sportarten meiden:

  • Golf
  • Skifahren, Snowboarding
  • Ballspiele (Handball, Volleyball, Fußball etc.)
  • Tennis, Squash
  • Eishockey
  • Sprung- und Wurfdisziplinen in der Leichtathletik
  • Gewichtheben